Radaria vs NetSpot: ein ehrlicher Vergleich

NetSpot ist wohl die vernünftigste Budget-Wahl im Wi-Fi-Surveying: Heatmaps auf Mac und Windows, ein brauchbarer kostenloser Tarif, kostenpflichtige Pläne ab etwa $149 (Pro) bis $699 (Enterprise, bis zu 10 Nutzer). Wenn du eine Abdeckungs-Heatmap auf einem Grundriss ohne Enterprise-Preise brauchst, verdient NetSpot seinen Ruf — und Radaria macht noch keine Heatmaps. So, das haben wir gesagt.

Was NetSpot nicht macht, ist alles oberhalb des Funks. Wenn deine Tickets „das WLAN ist langsam“ sagen, während die Heatmap alles grün zeigt, lebt das Problem meist in DNS, TLS oder dem Backend — Schichten, die eine Heatmap nicht sehen kann. Genau für diese Lücke wurde Radaria gebaut.

Die Unterschiede, die zählen

1. Was gemessen wird

NetSpot kartiert das RF-Signal: Stärke, Rauschen, Kanalverteilung, gezeichnet über deinen Grundriss. Radaria feuert bei jedem Schritt eine vollständige HTTP-Probe ab und trennt DNS resolve, TCP connect, TLS handshake und TTFB — so sagt die Ausgabe „-65 dBm UND TLS dauert hier 1,2 s“, nicht nur „Abdeckung ist in Ordnung“. Andere Schichten, andere Diagnosen.

2. Nachweis

Das Ergebnis von NetSpot ist ein Heatmap-Bild und Survey-Daten. Radaria zeichnet synchronisiertes Video des gesamten Durchgangs auf, Bild für Bild gegen jede Messung im Cloud-Replay durchgescrubbt — Arbeitsnachweis für Berater, Beweis für Abnahmetests und Streitigkeiten, Betrugsschutz gegen „Surveys“, die vom Parkplatz aus gemacht wurden.

3. Urteil

NetSpot gibt dir Daten und Visualisierungen zur Interpretation. Radaria ergänzt eine deterministische A–F-Note mit Empfehlungen pro Metrik und einer KI-Erklärung in fünf Sprachen — ein Ergebnis, das das Management deines Kunden ohne übersetzenden Ingenieur versteht.

4. Plattform und Monitoring

NetSpot-Surveys laufen von einem Mac- oder Windows-Laptop (plus mobile Apps für einfache Prüfungen). Radaria läuft vollständig auf Android 11+ — dem Telefon in deiner Tasche oder einem günstigen dedizierten Gerät im sentinel mode für kontinuierliches Monitoring, das NetSpot überhaupt nicht bietet.

5. Preis

NetSpot: kostenloser Tarif, dann $149–$699 einmalig pro Lizenzstufe. Radaria: kostenlos während des Early Access, alle Funktionen, EU-Cloud inklusive. Beide sind ehrliche Budgets — der Unterschied ist die Aufgabe.

Vergleichstabelle

NetSpotRadaria
KernaufgabeRF-Heatmap auf Grundriss, Budget-SurveysSurvey der Anwendungsschicht + Monitoring
MisstRSSI, Rauschen, KanäleRSSI + DNS / TCP / TLS / TTFB pro Messung
Grundriss-HeatmapJa (seine Stärke)Roadmap
Video-NachweisNeinJa, synchronisiert
Urteil + KI-ErklärungNeinA–F + KI-Narrativ in 5 Sprachen
PlattformMac / Windows (+ einfaches Mobile)Android 11+
Kontinuierliches MonitoringNeinSentinel mode
Mandantenfähige Cloud (EU)TeilweiseJa, DSGVO-Self-Service
PreisKostenloser Tarif; $149–$699Kostenlos (Early Access)

Wann du was wählen solltest

NetSpot, wenn du heute eine Heatmap auf einem Grundriss brauchst, mit kleinem Budget — kleine Büros, Home-Labs, schnelle Abdeckungsprüfungen vom Laptop.

Radaria, wenn die Beschwerde Performance statt Abdeckung betrifft, wenn du videodokumentierte Nachweise brauchst, wenn du von Android aus arbeitest (Lager mit Zebra-Terminals inklusive) oder wenn du kontinuierliches Monitoring ohne Sensorkauf willst.

Sie sind günstig genug, dass viele MSPs einfach beide mitführen werden.

Radaria misst, was deine Nutzer wirklich spüren — mit synchronisiertem Video-Nachweis. Hol dir die Android-App oder eröffne ein kostenloses Cloud-Konto.

Häufige Fragen

Macht Radaria Heatmaps wie NetSpot?

Noch nicht — Grundriss-Heatmaps stehen auf der Roadmap. Wenn die Heatmap heute dein Ergebnis ist, ist NetSpot die richtige Wahl.

Misst NetSpot Latenz oder Anwendungsperformance?

NetSpot konzentriert sich auf RF-Metriken und Visualisierung. Es trennt nicht DNS, TCP, TLS und TTFB pro Messung — diese Aufschlüsselung pro Schicht ist die Kernfunktion von Radaria.

Kann ich Radaria auf dem Telefon laufen lassen, das ich bereits habe?

Ja — jedes Android-11+-Gerät. Keine Dongles, keine Mess-Hardware.